Viel Arbeit für den VfB zur Jahreswende

Helfende Hände aus allen Mannschaften sorgen für tolle Stadtmeisterschaften.
Monatelange Vorbereitungen waren nötig, um die Hallen-Stadtmeisterschaften ausrichten zu können. Die sechs Emmericher Vereine wechseln sich da ab, in diesem Jahr war Rheingold dran. „Wir haben zwar alle Aufgaben auf mehrere Schultern verteilt, aber es bleibt für jeden viel zu tun“, sagte Clemens Langer, der speziell der Ansprechpartner für „alles rund ums Essen und Trinken“ ist. Marc Schulte und Rex Herentrey planten mit Geschäftsführerin Melanie Rüttermann, bei der alle Fäden zusammenliefen, das grobe Gerüst des Turniers. Steffen Straver erstellte die Turnierpläne und Markus Plessa hatte diese beantragt. Jochen Spiertz sorgte mit seinem Sponsoring-Team dafür, das viele Sponsorenbanner in der Halle hängen.
Clemens, der auch den Auf- und Abbau koordinierte, hat eine Menge Erfahrung in Bezug auf Catering. Doch die Stadtmeisterschaft stellte auch für ihn eine Herausforderung dar. Da galt es, Getränke auf Kommission zu ordern, alles für die nachmittägliche Cafeteria einzukaufen, wobei die Eltern der Jugendabteilung Kuchen und Torten sponserten, für Frikadellen, Chickenburger, Schnitzel und Hähnchenstücke alles zu besorgen und natürlich auch jede Menge Süßigkeiten zu ordern, damit die Kinder und Jugendlichen sich die beliebte „bunte Tüte“ zusammenstellen konnten. Im Vorfeld musste bei der Stadt auch eine Schankerlaubnis beantragt werden, damit am Abend bei den Seniorenspielen auch Bier ausgeschenkt werden durfte.
An den vier „Hauptkampftagen“ vom 27. bis 30. Dezember, an denen von morgens bis abends Turniere liefen, war Clemens ab sechs Uhr in der Küche des VfB-Rheingold-Vereinsheimes zu finden, wo er Frikadellen und Co. brät, die Chickenburger herstellt. An den Tagen verbrachte er zwölf bis 15 Stunden in der Gymnasium-Halle.
Ebenso viel Zeit benötigte Marc Schulte vom Jugendvorstand. Denn er kümmerte sich nicht nur um die Turnierbegleitung, sondern auch um Auf- und Abbau und um die Belange von Schiedsrichter, Trainern und Betreuern. Für die fußballspielenden Kinder und Jugendlichen mache er das gerne, sagte Marc. Ein Dankeschön ging an die beiden Hausmeister der Schule, die helfend zur Seite standen.
Steffen Straver war als Turnierkoordinator eingesetzt. Er hatte viele Arbeiten im Vorfeld. So mussten genau aufeinander abgestimmte Turnierpläne geschrieben werden. An den Spieltagen war es dann seine Aufgabe, die Ergebnisse der Spiele zu dokumentieren und auszurechnen. An seiner Seite stand Pico Gertsen und andere, die das Mikrophon, die Stoppuhr oder die Kamera bedienten, denn im Aufenthaltsraum bei der Cafeteria werden die Spiele auf einem Monitor übertragen. Sportwart Marco Heinen war für den sportlichen Bereich zuständig ist. „In diesem Jahr haben wir mehr als ein Dutzend Einzelturniere durchzuführen, weil diesmal auch zweite und dritte Mannschaften dabei sind“, so der Sportwart, der mit Thorsten Thüß auch das Amt des Fan-Beauftragten übernahm. Dieses Amt wurde neu installiert, weil es in den vergangenen Jahren schon mal zu Unruhen auf den Besucherrängen kam. Jetzt musste jeder Verein zwei Fan-Beauftragte ernennen.
Dann wurden noch Leute gebraucht, die an der Kasse standen und einige, die jeden Besucher zählten, weil nicht mehr als 600 Personen sich in der Halle aufhalten dürfen. Für den Kuchen- und Würstchenverkauf wurden Listen erstellt, da halfen die Mitglieder und Eltern der Jugendmannschaften. Jede helfende Hand im Verein wurde gebraucht und weil viele bereit waren, diese Aufgaben zu übernehmen, konnte man tolle Stadtmeisterschaften erleben.